Google Consent Mode v2 Leitfaden
Inhaltsverzeichnis
Was ist Google Consent Mode v2?
Google Consent Mode v2 ist eine Initiative von Google, die es Websites ermöglicht, Cookies und Tracking auf DSGVO-konforme Weise zu verwalten. Im September 2024 hat Google die Version 2 eingeführt, die noch strikter ist und alle Werbeplattformen betrifft.
Warum ist das wichtig?
Consent Mode v2 ist nicht optional – ab September 2025 werden Google Ads und Google Analytics nicht mehr richtig funktionieren, ohne dass alle 7 Consent-Signale implementiert sind. Das bedeutet:
- Google Ads wird Ihre Kampagnen deaktivieren, wenn Consent Mode v2 nicht konfiguriert ist
- Google Analytics wird keine Daten tracken, ohne dass consent_mode implementiert ist
- Sie verlieren Conversion-Daten, wenn Sie Consent Mode v2 ignorieren
- Datenschutzkonformität wird schwieriger ohne korrekte Signal-Verwaltung
Deadline: Google hat die Anforderungen ab Januar 2024 durchgesetzt. Alle neuen GTM-Container benötigen Consent Mode v2. Bestehende Container müssen bis September 2025 aktualisiert werden.
Was hat sich zwischen v1 und v2 geändert?
- Mehr Signale: Von 2 auf 7 Consent-Signale erweitert
- Granularere Kontrolle: Bessere Unterscheidung zwischen verschiedenen Cookie-Typen
- Default Denied: Alle Signale starten standardmäßig als „denied", nicht als „granted"
- Strikte Anforderungen: Google aktualisiert Dokumentation und Policies regelmäßig
Die 7 Consent-Signale erklärt
Jedes Signal repräsentiert eine bestimmte Art von Datenverarbeitung. Sie können jeden Status unabhängig setzen.
ad_storage
Zweck: Speichern von Cookies für Werbezwecke (Google Ads, Retargeting)
Was wird gespeichert:
- Doubleclick.net Cookies (Google Ads)
- Remarketing-Listen und Audience-Daten
- Conversion-Tracking-Daten
- Cross-Site Tracking für Anzeigen
Wichtig: Ohne ad_storage funktioniert Google Ads nicht richtig. Ihr Conversion Tracking wird blockiert.
ad_user_data
Zweck: Senden von Nutzerdaten an Google für Kampagnen-Optimierung (Enhanced Conversions)
Was wird geteilt:
- Gehashed E-Mail-Adressen
- Telefonnummern (gehashed)
- Kundenlisten (CRM-Daten, gehashed)
- Enhanced Conversion-Daten
Wichtig: Dies ist für erweiterte Conversion-Tracking und Kundenabgleich notwendig. Ohne dieses Signal können Sie keine CRM-Daten mit Google Ads synchronisieren.
ad_personalization
Zweck: Personalisierung von Anzeigen basierend auf früheren Aktivitäten
Was wird ermöglicht:
- Retargeting-Anzeigen
- Dynamische Product Ads
- Lookalike-Audiences
- Frequenz-Capping (Anzeigenkontrolle)
Wichtig: Dies ist der Schlüssel zu besseren ROI und niedrigeren CPC. Ohne ad_personalization sind Ihre Anzeigen generischer und teurer.
analytics_storage
Zweck: Speichern von Cookies für Analyse und Messungen (Google Analytics 4)
Was wird gespeichert:
- GA4 Session-IDs und User-IDs
- Page-View- und Event-Daten
- Conversion-Tracking für Analytics
- Demografische und Interessens-Daten
Wichtig: Ohne analytics_storage sind Ihre GA4-Reports unbrauchbar. Sie bekommen nur anonymisierte Daten.
functionality_storage
Zweck: Speichern von Präferenzen und Konfiguration für besseres Nutzungserlebnis
Was wird gespeichert:
- Spracheinstellungen
- Video-Autoplay-Einstellungen
- Warenkorb-Inhalte
- Benutzerprofile und Präferenzen
Wichtig: Dies ist oft akzeptabel zu aktivieren, da es für UX/CX notwendig ist. In vielen Ländern kann dies ohne explizite Zustimmung erfolgen.
personalization_storage
Zweck: Speichern von Personalisierungsdaten für Website-Inhalte (nicht Werbung)
Was wird gespeichert:
- Redaktionelle Personalisierung
- Empfehlungs-Engine-Daten
- Content-Präferenzen
- Benutzer-Historien
Wichtig: Dies unterscheidet sich von ad_personalization – hier geht es um Website-Inhalte, nicht Werbung.
security_storage
Zweck: Speichern von Sicherheits-Cookies und Betrugsbekämpfung
Was wird gespeichert:
- CSRF-Token (Cross-Site Request Forgery Protection)
- Bot-Detection-Cookies
- Sicherheits-Authentifizierung
- DDoS-Protection-Cookies
Wichtig: Dieses Signal sollte IMMER auf „granted" stehen. Google berücksichtigt security_storage nicht bei der Consent-Berechnung.
Merksatz: „Ad Storage" und „Analytics Storage" sind die kritischsten Signale für Google Ads und GA4. Ohne diese funktioniert Ihr Tracking nicht. Die anderen 5 Signale sind je nach Use-Case mehr oder weniger wichtig.
Wie funktioniert es technisch?
Der Ablauf: Default Denied → User Consent → Signals Update
Consent Mode v2 folgt diesem grundlegenden Ablauf:
- Seite lädt: Alle 7 Signale sind standardmäßig auf „denied" gesetzt. Kein Tracking findet statt.
- Cookie-Banner erscheint: Der Benutzer sieht Ihre Barefoot CMP-Banner mit Einwilligungsoptionen.
- Benutzer entscheidet: User klickt „Alles akzeptieren" oder nutzt granulare Einstellungen.
- Signale werden aktualisiert: JavaScript aktualisiert die Consent-Signale basierend auf Auswahl.
- Tags werden ausgelöst: Google Tag Manager und Google Ads/GA4-Tags beginnen zu arbeiten.
- Zustimmung wird gespeichert: Cookie wird gespeichert (z.B. ein Jahr).
Der Code im Hintergrund
So sieht die technische Implementierung aus (vereinfacht):
Die Datenschicht (Data Layer)
Google nutzt die dataLayer, um Consent-Informationen zu kommunizieren. Barefoot CMP aktualisiert diese automatisch:
Gute Nachricht: Barefoot CMP macht all das automatisch. Sie müssen nur das Banner konfigurieren, und wir kümmern uns um die Consent Mode v2-Signale.
Vorteile für Werbetreibende
Warum Consent Mode v2 implementieren?
- Data Modeling (Conversion Recovery): Google füllt fehlende Conversion-Daten mit Machine Learning. Sie sehen also dennoch Conversions von Benutzern ohne Tracking.
- Bessere Audience-Qualität: Cookies von einwilligenden Benutzern sind hochwertiger und führen zu besseren Ergebnissen.
- Höhere Compliance: Ihr Cookie-Banner ist DSGVO-konform und zeigt, dass Sie Datenschutz ernst nehmen.
- Saubere Analytics: Sie sehen nur Daten von Benutzern, die Tracking erlaubt haben. Keine verwässerten Metriken.
- Besseres Targeting: Strikte Consent-Signale = besseres Targeting = besserer ROI.
Konkretes Beispiel: Conversion Recovery mit Data Modeling
Szenario: Sie haben 100 Besucher. 30 lehnen Cookies ab, 70 akzeptieren.
- Ohne Consent Mode v2: Sie sehen nur Conversions von den 70 „konsentierten" Benutzern.
- Mit Consent Mode v2: Google trainiert sein Modell auf den 70 Konvertierern und modelliert die 30 ab. Sie sehen also möglicherweise 35-40 geschätzte Conversions aus den 30 ablehnenden Benutzern.
Ergebnis: Mit Consent Mode v2 sehen Sie bis zu 70-80% der Conversion-Daten, auch ohne explizites Tracking. Das ist ein enormer Vorteil gegenüber dem vollständigen Verlust ohne Consent Mode.
Barefoot CMP + Consent Mode v2
Wie Barefoot CMP alle 7 Signale automatisch verwaltet
Barefoot CMP ist vollständig in Google Consent Mode v2 integriert. Das bedeutet:
- Automatische Signal-Verwaltung: Alle 7 Signale werden basierend auf Banner-Konfiguration automatisch gesetzt.
- Default Denied: Bei Page Load stehen alle Signale auf „denied" – DSGVO-konform.
- Dynamische Updates: Wenn ein Benutzer dem Banner zustimmt, aktualisiert Barefoot alle Signale in Echtzeit.
- Granulare Kategorien: Jede Banner-Kategorie wird auf spezifische Signale gemappt.
- Cookie-Verwaltung: Zustimmung wird persistent gespeichert, sodass Benutzer beim nächsten Besuch nicht erneut gefragt werden.
Das Barefoot-Banner konfigurieren
Im Barefoot CMP Dashboard:
- Gehen Sie zu Einstellungen → Banner
- Konfigurieren Sie Ihre Cookie-Kategorien (z.B. „Marketing", „Analytics", „Funktional")
- Jede Kategorie wird automatisch auf die 7 Signals gemappt
- Testen Sie den Banner-Preview im Dashboard
- Veröffentlichen Sie – Consent Mode v2 wird sofort aktiv
Das ist der große Vorteil: Sie müssen keinen einzigen Line Code schreiben. Barefoot CMP macht die Consent Mode v2-Implementierung vollständig automatisch.
Consent-Signal-Mapping: Banner-Kategorien → Signale
Diese Tabelle zeigt, wie Barefoot CMP Ihre Banner-Kategorien auf die 7 Google Consent Mode-Signale mappt:
| Banner-Kategorie | Signale | Beschreibung |
|---|---|---|
| Marketing | ad_storage ad_user_data ad_personalization |
Alle Werbe-Signale. Wenn ein Nutzer "Marketing" ablehnt, werden Google Ads, Retargeting und CRM-Sync blockiert. |
| Analytics | analytics_storage | Google Analytics 4. Wenn abgelehnt, funktioniert GA4 nicht. |
| Funktional | functionality_storage personalization_storage |
UX-Verbesserungen wie Spracheinstellungen, Video-Einstellungen. In vielen Ländern optional. |
| Sicherheit | security_storage | Wird IMMER auf "granted" gesetzt. Dies ist nicht optional und erfordert keine Zustimmung. |
Beispiel-Konfiguration
Ein typisches Barefoot CMP Banner könnte so aussehen:
Mit dieser Konfiguration:
- „Notwendig" ist immer aktiviert (security_storage)
- User können Analytics separat akzeptieren oder ablehnen
- User können Marketing (Google Ads) separat kontrollieren
- User können funktionale Cookies separat erlauben
Pro-Tipp: Viele Websites machen „Funktional" zu einer „Opt-out"-Kategorie, da diese Cookies die UX stark verbessern und in vielen Fällen nicht zustimmungspflichtig sind. Google empfiehlt dies auch.
Google Tag Manager Konfiguration
Schritt 1: Consent Mode v2 in GTM aktivieren
- Gehen Sie zu Ihrem GTM-Container (tagmanager.google.com)
- Klicken Sie auf Admin → Container-Einstellungen
- Aktivieren Sie Consent Overview (sollte standardmäßig an sein)
- Überprüfen Sie, dass Consent Mode aktiviert ist
Schritt 2: Consent-Tags erstellen
Sie müssen zwei Arten von Tags erstellen:
A. Consent Default Tag
Dieses Tag setzt alle Signale auf „denied" beim Page Load:
Im GTM:
- Erstellen Sie einen neuen Tag vom Typ Google Tag (gtag.js)
- Kopieren Sie den obigen Code in das HTML-Feld
- Trigger: Alle Seiten (Page View)
- Zielgruppe: Nur bei erstmaligem Page Load (Tracking-Priorisierung nutzen)
B. Consent Update Tag
Dieses Tag wird ausgelöst, wenn Barefoot CMP die Zustimmung aktualisiert:
Im GTM:
- Erstellen Sie einen neuen Tag vom Typ Google Tag (gtag.js)
- Kopieren Sie den obigen Code (mit Variablen-Referenzen)
- Trigger: Custom Event: „barefoot_consent_update"
- Dieser Event wird von Barefoot CMP automatisch ausgelöst
Schritt 3: Google Analytics & Google Ads Tags
Beachten Sie: Ihre GA4 und Google Ads Tags müssen die Consent Mode v2 Aktivierung nutzen.
Für Google Analytics (GA4):
- Tag-Typ: Google Analytics: GA4-Konfiguration
- Unter Erweiterte Einstellungen → Consent: Beide Optionen aktivieren:
- ✓ Erfordert Zustimmung für analytics_storage
- ✓ Erfordert Zustimmung für ad_storage (für Remarketing-Audiences)
- Speichern und veröffentlichen
Für Google Ads (Tag):
- Tag-Typ: Google Ads-Conversion-Tracking
- Unter Erweiterte Einstellungen → Consent:
- ✓ ad_storage erforderlich
- ✓ ad_user_data erforderlich (für Enhanced Conversions)
- Speichern und veröffentlichen
Wichtig: Wenn Sie diese Consent-Anforderungen in GTM nicht aktivieren, ignorieren Ihre GA4 und Google Ads Consent Mode v2 völlig. Das führt zu falschen Daten und DSGVO-Problemen.
Schritt 4: Veröffentlichung
- Erstellen Sie eine neue Version (oben rechts: „Version")
- Fügen Sie eine aussagekräftige Beschreibung ein (z.B. „Consent Mode v2 Setup")
- Veröffentlichen Sie mit Publish
- Testen Sie mit Preview vor Veröffentlichung
Google Ads & GA4 Konfiguration
Consent Mode v2 in Google Ads aktivieren
Im Google Ads Account:
- Gehen Sie zu Tools → Kontoeinstellungen
- Suchen Sie nach Consent Mode
- Aktivieren Sie Google Consent Mode
- Wählen Sie Ihr Land (z.B. Deutschland)
- Speichern Sie
Danach:
- Google Ads wird automatisch Consent Mode v2 Signale lesen
- Conversions ohne ad_storage werden nicht in Google Ads angezeigt, aber Modellierung wird aktiviert
- Enhanced Conversions funktionieren nur mit ad_user_data = granted
Consent Mode v2 in Google Analytics 4 aktivieren
Im GA4 Admin Panel:
- Gehen Sie zur GA4 Property
- Klicken Sie auf Admin (Zahnrad)
- Navigieren Sie zu Data Streams → Web
- Klicken Sie auf Ihren Stream
- Suchen Sie Google Consent Mode
- Aktivieren Sie Google Consent Mode v2
Danach:
- GA4 wird nur Daten von Benutzern mit analytics_storage = granted tracken
- Ihre GA4-Reports werden sauberer (keine bot-generierten Daten)
- Modellierung für fehlende Daten wird aktiviert
Result: Nach diesen Konfigurationen erkennen Google Ads und GA4 automatisch Barefoot CMP Consent Mode v2-Signale und passen ihr Tracking entsprechend an.
Testen & Verifizieren
Mit Google Tag Assistant testen
Google Tag Assistant ist ein Chrome-Extension, um GTM und Consent Mode zu debuggen:
- Installieren Sie Google Tag Assistant von Chrome Web Store
- Gehen Sie zu Ihrer Website
- Klicken Sie auf das Tag Assistant-Icon in der Taskleiste
- Suchen Sie nach dem Consent Tab
- Sie sollten sehen:
- ✓ Initial: Alle Signale = denied (außer security_storage = granted)
- ✓ Nach Banner-Accept: Signale ändern sich zu granted
- ✓ Events werden in der Console geloggt
Browser DevTools nutzen
Öffnen Sie die Browser Console (F12 → Console) und prüfen Sie:
Sie sollten Ausgaben sehen wie:
Was Sie suchen sollten
- Initial Page Load: Alle Signale sollten „denied" sein (außer security_storage)
- Nach Banner-Akzeptanz: Console sollte „consent_update" Event zeigen
- Korrekte Signale: Die Signale sollten mit Ihrem Banner-Setup übereinstimmen
- Google Analytics Tag: Sollte nur feuern wenn analytics_storage = granted
- Google Ads Tag: Sollte nur feuern wenn ad_storage = granted
Google Analytics DebugView
So überprüfen Sie, ob GA4 Consent Mode Signale korrekt erhält:
- Gehen Sie zu Google Analytics 4 → Admin
- Klicken Sie auf DebugView (sollte in Echtzeit Daten zeigen)
- Laden Sie Ihre Website neu (mit akzeptiertem Consent)
- Sie sollten einen Event „page_view" sehen mit consent-Daten
- Wenn analytics_storage = denied → kein Event
- Wenn analytics_storage = granted → Event sichtbar
Pro-Tipp: Testen Sie mit unterschiedlichen Consent-Kombinationen (alle akzeptiert, alle abgelehnt, granular gemischt). So stellen Sie sicher, dass alles korrekt funktioniert.
Häufige Probleme & Lösungen
Problem 1: Tags feuern, obwohl Consent = denied
Ursache: Ihre GTM-Tags prüfen Consent Mode Signale nicht.
Lösung:
- Gehen Sie zu jedem GA4/Google Ads Tag
- Aktivieren Sie unter Erweiterte Einstellungen → Consent die Anforderungen
- Vergewissern Sie sich, dass Trigger richtig gesetzt sind
Problem 2: GA4 zeigt keine Daten
Ursache: Consent Mode v2 ist nicht in GA4 aktiviert oder Benutzer lehnen consent ab.
Lösung:
- Aktivieren Sie Consent Mode v2 im GA4 Admin Panel (siehe Konfiguration)
- Testen Sie mit F12 → Console und überprüfen Sie Consent-Signale
- Stellen Sie sicher, dass analytics_storage = granted ist
Problem 3: Barefoot CMP Banner wird nicht geladen
Ursache: Barefoot-Script nicht auf der Website oder fehlerhafter Tracking-Code.
Lösung:
- Überprüfen Sie, dass der Barefoot CMP-Code im <head> oder nach </body> ist
- Öffnen Sie F12 → Network und suchen Sie nach barefoot-cmp.js
- Überprüfen Sie, dass Sie den richtigen Tracking-Code eingefügt haben
- Löschen Sie Ihren Browser-Cache und laden Sie neu
Problem 4: Enhanced Conversions funktionieren nicht
Ursache: ad_user_data Signal ist auf „denied" oder nicht aktiviert.
Lösung:
- Stellen Sie sicher, dass ad_user_data im GTM konfiguriert ist
- Überprüfen Sie, dass Benutzer der „Marketing"-Kategorie zustimmen
- Google Ads muss Enhanced Conversions in den Kontoeinstellungen aktiviert haben
Problem 5: Google sagt „Consent Mode ist nicht konfiguriert"
Ursache: Google Ads Policy checkt auf Consent Mode v2 und findet es nicht.
Lösung:
- Überprüfen Sie, dass der GTM Consent Default Tag vorhanden ist
- Stellen Sie sicher, dass Google Ads in Google Tag Manager konfiguriert ist
- Warten Sie 24-48 Stunden, bis Google crawlt und verifiziert
Problem 6: Cookie wird nicht gespeichert
Ursache: Barefoot CMP speichert Consent in localStorage oder Cookies, möglicherweise werden diese gelöscht.
Lösung:
- Öffnen Sie F12 → Application → Cookies und Suche nach barefoot_consent
- Stellen Sie sicher, dass der Cookie ein Verfallsdatum hat (z.B. +1 Jahr)
- Überprüfen Sie Browser-Datenschutzeinstellungen (nicht auf „Alle Cookies löschen" setzen)
Debug-Tipp: Nutzen Sie Google Tag Assistant und Browser DevTools parallel. Damit können Sie 90% aller Consent Mode Probleme selbst lösen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Muss ich Consent Mode v2 implementieren? ▼
Ja, ab September 2025 ist Consent Mode v2 für alle neuen Google Tag Manager-Container Pflicht. Bestehende Container müssen bis dahin aktualisiert werden. Google blockiert Kampagnen in Google Ads ohne vollständige Consent Mode v2-Implementierung. Es ist also nicht optional.
Was passiert, wenn ich Consent Mode v2 nicht implementiere? ▼
Google wird:
- Google Ads-Kampagnen deaktivieren oder drosseln
- Conversion-Tracking blockieren
- GA4 Data-Missionen anzeigen
- Keine Daten modellieren (Conversion Recovery)
Das Ergebnis: Sie sehen weniger Conversions, Ihr Targeting wird schlechter, und Ihre Budgets werden weniger effizient.
Ist Barefoot CMP automatisch mit Consent Mode v2 kompatibel? ▼
Ja, 100%. Barefoot CMP implementiert alle 7 Consent-Signale automatisch. Sie müssen nur Ihre Banner-Kategorien konfigurieren, und Barefoot kümmert sich um den Rest. Kein manuelles Coding nötig.
Kann ich Consent Mode v2 ohne ein Cookie-Banner nutzen? ▼
Technisch ja, aber rechtlich nicht. Ohne Banner können Sie nicht nachweisen, dass der Benutzer informiert und einwilligte. DSGVO Art. 7 erfordert freie, spezifische und informierte Einwilligung. Ein funktionierendes Cookie-Banner ist die einzige Möglichkeit, dies zu dokumentieren.
Welche Signal-Kombinationen sind sinnvoll? ▼
Das hängt von Ihrem Use-Case ab:
- E-Commerce: ad_storage, ad_user_data, ad_personalization (Retargeting), analytics_storage (Conversions), functionality_storage (Warenkorb)
- Publisher: analytics_storage (Leserzahl), ad_storage (Werbeumsatz)
- B2B: analytics_storage (Leads), ad_personalization (Account-Based Marketing)
In den meisten Fällen sollten Sie zumindest ad_storage und analytics_storage implementieren.
Wie lange wird der Consent gespeichert? ▼
Barefoot CMP speichert Consent standardmäßig 1 Jahr. Das ist rechtlich ein guter Standard (EDPB-Leitlinien), da es dem „natürlichen" Browser-Cookie-Lifecycle entspricht. Sie können dies im Dashboard anpassen.
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